13 Wochen Projekt 2014: Das war meine vierte Woche

13 wochen projekt 2014Die Zeit fliegt, schon die vierte Woche ist im 13 Wochen Projekt vorbei und es gab wieder allerlei zu tun. Für die vierte Woche habe ich mir meine Bachelorarbeit vorgenommen. Schon seit einigen Wochen sitze ich daran und da dachte ich mir, dass diese sehr gut in das 13 Wochen Projekt reinpasst, da man bei so großen Arbeiten sich ja gerne einmal ablenken lässt. Um was es in meiner Bachelorarbeit geht und wie weit ich bisher gekommen bin, das erfahrt ihr nachfolgend.

Das Thema meiner Bachelorarbeit ist: „Wahrnehmung von Kundenrezensionen im Internet“. Hört sich ehrlich gesagt unspannender an, als es ist. Vor allem für Shop-Betreiber sind die Ergebnisse der Studien rund um das Thema bares Geld wert. Im Mittelpunkt der Forschung stand vor allem die Frage, wann genau sieht ein Nutzer eine Rezension als vertrauenswürdig an. Denn wenn man erst einmal das Vertrauen des Nutzers besitzt, hat man in den meisten Fällen schon viel gewonnen. Denn wer misstraut, kauft auch im Normalfall nicht, wer hingegen vertraut, ist dem Kaufabschluss schon relativ nah. Demnach ist es elementar zu verstehen, wie und womit man das Vertrauen des Nutzers gewinnen kann. Einer dieser Methoden sind Kundenrezensionen. Amazon war einer der ersten Online-Händler die das erkannt haben und ich bin mir sicher, dass dies auch ein Schlüssel zum heutigen Erfolg war.

Meine Bachelorarbeit besteht aus zwei größeren Teilen. Der erste große Teil ist die Literaturrecherche, bei der man den aktuellen Stand der Forschung abbilden soll. Hier habe ich schon einige interessante Studien gefunden, die sich unter anderem damit beschäftigten, wie der Nutzername (anonym vs. echter Name), die Länge der Rezension, Rechtschreib- und Grammatikfehler, Expertise, Homophilie usw. auf die Wahrnehmung des Lesers der Rezension auswirkt.

Der zweite größere Teil ist die Empirie. Hier sollen eigene Hypothesen aufgestellt und validiert werden. Geplant ist ein kleines Experiment bzw. eine Art Online-Umfrage. Dabei möchte ich mich der Frage widmen, ob Rezensionen die nur deswegen erstellt wurde, weil der Rezensenten dafür kostenlos ein Produkt bekommen hat, genauso vertrauenswürdig sind, wie Rezensionen, bei denen der Rezensent das Produkt selbst kaufen musste. Im Hinterkopf habe ich da natürlich das Amazon Vine-Programm, das ja genau hier ansetzt.

Da ich ja noch einmal zwei weitere Wochen für meine Bachelorarbeit reserviert habe, werde ich euch über den aktuellen Stand da auf dem Laufenden halten.

Wie steht ihr zu dem Thema? Habt ihr euch schon selbst mal Gedanken über die Wahrnehmung von Produktbewertungen im Internet gemacht? Ich freue mich über eure Meinungen!

Kommentare

  1. Spannendes Thema, das du dir für deine Bachelorarbeit ausgesucht hast. ich gehöre zu den Leuten, die immer die Bewertungen lesen, bevor sie etwas kaufen, aber ich frage mich auch oft, wie sehr man so etwas vertrauen sollte. Ich bin schon gespannt auf deine Ergebnisse und wünsch‘ dir viel Erfolg!

  2. WebWorker meint:

    Hey Elke ,

    ja deine Einstellung kann ich gut nachvollziehen. In diesem Bereich wird ja auch viel Schindluder getrieben, eben weil es so effektiv noch ist. Meine Ergebnisse werde ich natürlich hier mit euch teilen 🙂

    Beste Grüße
    Christian

  3. Hallo,
    das Thema deiner BA klingt sehr interessant. Ich komme aus einer etwas anderen Fachrichtung aber die Wahrnehmung von Objekten oder komplexen Systemen ist immer eine spannende Geschichte. Interessant sind neben den einzelnen Wahrnehmungsebenen auch der Einfluss der genotypischen Prägung auf die Wahrnumg bzw. die Beeinflussung der Wahrnehmung – also inwieweit Bildung, soziale „Schicht“, Intellekt und (Lebens)Erfahrung (etc…) die Wahrnehmung beeinflusst.
    Ich bin an deinen Arbeitsständen bzw. an dem Ergebnis deiner BA sehr interessiert.
    Grüße

    • WebWorker meint:

      Hey Johannes,

      ja stimmt, das finde ich auch sehr interessant, werde ich aber leider im Rahmen meiner Bachelorarbeit nicht selbst untersuchen können. Aber eventuell finde ich noch im Zuge der Literaturrecherche ein paar Studien dazu. Bisher ist mir aber interessanterweise noch keine über die Füße gelaufen. Wäre also evtl. auch mal etwas für spätere Forschungen.

      Gruß

      Christian

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