Nischenseiten-Challenge: Die erste Woche

nischenseiten challenge 2015Eine Woche ist die aktuelle Nischenseiten-Challenge nun schon alt und ich bin leider nicht so weit gekommen, wie ich es mir vorgenommen hatte. Das lag zum einen mal dran, dass ich letzten Freitag meine Bachelorarbeit abgegeben habe und dafür noch einmal einiges machen musste und zum anderen schreibe ich nächsten Mittwoch eine Klausur, die auch Vorrang hat. Nichts destotrotz habe ich meine Nische in dieser Woche gefunden und wie ich auf diese gestoßen bin, das könnt ihr im nachfolgenden Beitrag nachlesen.

Die Voraussetzungen

Da die Nischenseiten-Challenge zeitlich begrenzt ist, sollte man diesen Aspekt auf jeden Fall nicht verachten. Für mich stand deshalb gleich zu Beginn fest, dass ich mich an eine saisonale Nische wagen möchte. Da gibt es dann im richtigen Zeitraum gleich viel mehr Traffic und die Konkurrenz ist hoffentlich auch nicht so groß. Richtiger Zeitraum ist hier übrigens das richtige Stichwort. Es macht keinen Sinn sich für die Nischenseiten-Challenge eine saisonale Nische zu suchen, die ihren Höhepunkt erst im Herbst oder Winter hat. Da die Challenge 13 Wochen geht, sollte das Suchvolumen also am besten Anfang April steigen und dann im Mai den Höhepunkt haben. Das war eigentlich die einzige Voraussetzung die ich an das Thema der neuen Nischenseite gestellt habe.

Die Nischensuche

Bei der Suche nach der richtigen Nische sollte man nach dem Brainstorming-Konzept vorgehen. Alles was einem einfällt, sofort aufschreiben ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen. Ein guter Anfang ist beispielsweise eine Mindmap, in der man z.B. einfach mal das Oberthema „Frühling/Sommer“ als Mittelpunkt nimmt. Nun geht es darum, was man in dieser Zeit macht, was man in der Zeit isst, wo man seine Zeit verbringt usw. Anschließend geht man eine Stufe tiefer. Ein Beispiel: Im Sommer ist man gerne im Freibad. Im Freibad lieben Kinder Wasserspielzeug. So nun wäre man schon bei einer Nische wo man dann im nächsten Schritt schauen könnte, was gibt es denn für Wasserspielzeug, wie sieht das Suchvolumen und die Konkurrenz aus und so weiter und so fort.

Generell können Ideen für Nischen überall und zu jeder Zeit kommen. Ich habe deshalb oft einen kleinen Zettel samt Stift bei mir, selbst bei meinem Bett liegt Schreibzeug bereit, da mir gerade vor dem Einschlafen oft gute Ideen kommen. Deshalb sollte man immer Aufmerksam und Neugierig sein. Egal on man nun Zeitungen/Zeitschriften durchblättert, sich mit seinem Nachbarn unterhält oder mal wieder im Web surft. Eine gute Nische findet man eigentlich überall, man muss nur die Augen aufmachen 😉

Die richtigen Tools

Hat man sich dann mal eine kleine Liste mit potenziellen Nischen gemacht, dann geht es darum diese zu analysieren, ob sie denn auch wirklich Potenzial haben. Ich persönlich schwöre einzig und allein auf den Google Keyword Planner, den man im Adwords-Bereich findet (keine Angst, man muss für die Nutzung kein Geld bei Adwords ausgeben). Hier sehe ich, mehr oder weniger genau, wann welches Keyword wie häufig gesucht wird. Und mehr muss ich erst einmal nicht wissen. Wenn ich sehe, dass kein ausreichendes Suchvolumen vorhanden ist, dann eignet sich die Nische auch nicht als alleinstehende Seite. Was jetzt ausreichendes Suchvolumen ist, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Oft bringt auch nicht nur das Hauptkeyword entsprechendes Suchvolumen, sondern der Longtail rund um das Keyword. Ist ausreichend Suchvolumen vorhanden, dann schaue ich wie die Konkurrenz aufgestellt ist. Dafür reicht es das Keyword in Google einzugeben und die ersten zwanzig Einträge in den Serps sich genauer anzuschauen. Wenn ich hier sehe, dass schon ein guter SEO dabei ist (solche Seiten sieht man sofort) oder aber auch eine sehr alte umfangreiche Seite, dann stelle ich mir immer die Frage, ob meine Seite besser sein wird, als die schon rankenden Seiten. Hier muss man absolut ehrlich zu sich sein und wenn man auf diese Frage nicht mit einem klaren „Ja“ antwortet, dann sollte man ebenfalls die Finger von der Nische lassen.

Peer von selbstaendig-im-netz.de schwört ja auf das Programm Market Samuarai, das meiner Meinung nach, zwar die Überprüfung der Nische vereinfacht, nicht aber unbedingt notwendig ist. Zum einen greift es auch nur auf die Daten vom Adwords Keyword Planner zurück, zum anderen mag ich es nicht so, wenn man sich einfach nur auf die Werte des Tools verlässt, ohne sich noch eigene Gedanken zu machen.

Die richtige Monetarisierung

Über den Adwords Keyword Planner sieht man schon, wie viel Kunden für das Keyword bezahlen müssen. Zu beachten ist nur, dass man von diesem „ungefähren“ Preis natürlich auch nicht alles bekommt, sondern nur 68%. Der Wert dient aber schon einmal als ungefährer Anhaltspunkt, ob sich der Einsatz von Google Adsense lohnt. Meistens wird man mit Nischenseiten aber vor allem per Affiliate-Werbung Geld verdienen. Dafür kann man sich zum einen mal bei Amazon umschauen (Achtung, die Kategorien werden unterschiedlich vergütet), aber auch bei den bekannten Affiliate-Netzwerken wie Belboon, Affilinet, Superclix oder Adcell. Viele greifen blind zu Amazon, oft bieten Hersteller aber auch eigene Affilite-Programme an, wo die Vergütung deutlich besser ist. Stehen genügend MOnetarisierungsmöglichkeiten offen, dann kann man endlich die Nischenseite aufbauen.

Und nun zu meinem Projekt

Ich bin genau so vorgegangen und habe meine Nische gefunden. Es ist wohl keine einfache Nische, aber ich werde mich der Herausforderung stellen 😉 Da bis auf die Domain bisher noch nichts gemacht wurde, möchte ich euch die genaue Nische und die genaue URL dann nächste Woche mitteilen, wenn ich die ersten Seiten online gestellt habe.

Bei Fragen zu meinem Vorgehen würde ich mich über Kommentare von euch sehr freuen.

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